Lange Jahre Vorsitzender des Bundesverbandes deutscher Galerien, ist Friese jetzt Vorsitzender des Zentralarchivs des internationalen Kunsthandels (Zadik) in Köln. Dessen Ziel: „Dazu beizutragen, den Kunsthandel aus dem blinden Fleck der Kunstgeschichte in ihr Wahrnehmungsfeld zu rücken und seine Geschichte in die Kunstgeschichte zu integrieren“

Friese, 1958 in Wertheim geboren, entschied sich nach seinem Studium der Philosophie für den Einstieg in die Kunstvermittlung. Über die Geschäftsleitung der Galerie und Edition Manus Presse in Stuttgart führte er das Unternehmen von 2008 an unter dem Namen Galerie Klaus Gerrit Friese. Von 2007 bis 2013 Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Galerien (BvDG), agiert Friese – verantwortlich zudem unter anderem für die Dieter Krieg-Stiftung - seit 2013 als Vorsitzender des Zentralarchivs des internationalen Kunsthandels (Zadik) in Köln. Seit 2015 hat die Galerie Klaus Gerrit Friese ihren Sitz in Berlin. Zu ihren bekanntesten aktuellen Künstlern zählen die Malerin Karin Kneffel, der Installationskünstler Thomas Grünfeld und der Maler Karl Horst Hödicke.

Jüngst mit seinem Galerieprogramm auf der Kunstmesse Armory Show in New York präsent, zeigt Friese in seiner Galerie noch bis zum 11. März Bilder des Finnen Jari Kylli – „ein Werk“, so Friese, voller (un)gelöster Rätsel: Tiere, Menschen, Alltagsgegenstände auf Papier oder als Skulptur, eindringlich und unergründlich: Das ist Kunst, die sich behauptet und wirken will“.

Seien Sie dabei, wenn es um die Rolle der Privatgalerien im internationalen Kunsthandel geht.

» Dienstag, 21. März 2017, 19.30 Uhr
   Galerie Parrotta
   Augustenstraße 87, 70197 Stuttgart

Tickets bestellen: